Zwei besondere Angebote der Berufsorientierung am MPG
Am 26. und 27. August 2026 stand für einige Klassen der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 des Max-Planck-Gymnasiums Groß-Umstadt alles im Zeichen der Berufsorientierung. Mit dem ME-Infotruck von Hessenmetall sowie einem Workshop des regionalen Unternehmens Pirelli aus Breuberg konnten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in technische Berufsfelder und vielfältige Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten gewinnen.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des ME-Infotrucks, der direkt an der HKH Halt machte. Auf zwei Etagen und rund 80 Quadratmetern Ausstellungsfläche bot der moderne Truck unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Technik nicht nur kennenzulernen, sondern selbst auszuprobieren. An verschiedenen Hightech-Stationen konnten sie unter anderem CNC-Fräsen programmieren, mit einem kollaborativen Roboter – einem sogenannten Cobot – arbeiten sowie Schaltkreise und Steuerungen testen.
Dabei erhielten die Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in mehr als 40 unterschiedliche Berufsbilder. Das Spektrum reichte von Mechatronik und Elektronik über IT-Berufe bis hin zu kaufmännischen Tätigkeitsfeldern. Betreut wurden die einzelnen Klassen während ihrer jeweils 90-minütigen Workshops von einem geschulten Team aus Technikern und Beratern, die den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite standen und Fragen rund um Ausbildung und Beruf beantworteten.
Am 27. August erhielt das Programm zusätzlich eine regionale Perspektive: Pirelli aus Breuberg war mit einem eigenen Team am Max-Planck-Gymnasium zu Gast. Ausbildungsleiter Christian Heckmann stellte gemeinsam mit zwei dual Studierenden das Unternehmen sowie die vielfältigen Ausbildungs-, Praktikums- und Studienmöglichkeiten vor.
Neben den Informationen über berufliche Perspektiven kam auch hier die Praxis nicht zu kurz. In einem 45-minütigen Workshop konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und eine Aufgabe aus der Pirelli-Lehrwerkstatt ausprobieren. Dabei mussten Kabel fachgerecht abisoliert und anschließend mit Schutzkappen verpresst werden. So erhielten die Jugendlichen einen unmittelbaren Einblick in praktische Tätigkeiten und die Anforderungen technischer Ausbildungsberufe.
Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zu beiden Angeboten waren durchweg positiv. Besonders die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und Technik praktisch auszuprobieren, sorgte für Begeisterung.
Für die Berufsorientierung am Max-Planck-Gymnasium waren die beiden Tage ein voller Erfolg. Besonders die Zusammenarbeit mit starken Partnern aus Industrie und Wirtschaft gelingt es, unseren Schülerinnen und Schülern frühzeitig authentische Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen und sie bei der Frage nach ihrem zukünftigen beruflichen Weg zu unterstützen.





